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Am 19. Februar stand in der Gemeindevertretung das Ansuchen von Felix Schmidhuber um Erteilung einer Bewilligung zur Gewinnung von grundeigenen mineralischen Rohstoff – Neuaufschluss Schotterabbau „Grünberg“ – im Flächenausmaß von ca. 4,2 ha sowie zur Errichtung von Bergbauanlagen (Bergbaustraße und Nutzwasserbecken) auf der Tagesordnung.

Gemäß Mineralrohstoffgesetz hat die Gemeinde Parteienstellung. Neben der Gemeinde haben unter anderem Nachbarn, die im Sinne des MinroG alle Personen sind, die durch die Genehmigung gefährdet oder belästigt werden könnten, Parteistellung.

In der Gemeindevertretung wurde am 19. Februar 2015 eine Stellungnahme gegen diesen Schotterabbau in acht Punkten begründet sowie folgender Wortlaut einstimmig beschlossen:
Grundsätzlich ist aus Sicht der Stadtgemeinde Seekirchen festzuhalten, dass das öffentliche Interesse im Hinblick auf den Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor die privatwirtschaftlichen Interessen des Abbaues zu stellen sind. Aus den vorgenannten Gründen spricht sich die Stadtgemeinde gegen die Genehmigung des Gewinnungsbetriebsplanes zur Gewinnung von grundeigenem mineralischen Rohstoff aus.

März 2015

Walter Gigerl, März 2015

SCHOTTERABBAU IN WOHNSIEDLUNG RIED

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Walter Gigerl
1. Vizebürgermeister

Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung am 19. Februar einstimmig einen ablehnenden Beschluss zum Schotterabbau in Ried gefasst. Über den für ca. 20 Jahre geplanten Schotterabbau wurde am 3. März von der Bezirkshauptmannschaft eine Verhandlung abgehalten. Wie viele Anrainer hat auch die Gemeinde zahlreiche Einwände eingebracht.

Die LeSe hat auf Gemeindeebene vorgeschlagen, einen Rechtsanwalt zu engagieren, der die Anrainer juristisch unterstützt. Leider wurde dieser Vorschlag schon im Vorfeld "abgewürgt".

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