SCHLAFSTADT SEEKIRCHEN?


Nix los in der City?

Was das Thema Freizeit betrifft, gibt es in Seekirchen noch einiges zu verbessern, speziell für Jugendliche und junge Erwachsene. Das Image der "Schlafstadt Seekirchen" kommt ja nicht von ungefähr.

Ein absoluter Hotspot für Nachtschwärmer war Seekirchen noch nie, das fordert auch keiner. Aber abseits von gelegentlichen Bierzeltveranstaltungen und Discoparties sieht die Situation in Seekirchen sehr trostlos aus. Es ist schon klar, dass die Gemeinde keine Lokale eröffnen kann, aber sie kann die Rahmenbedingungen für Gastronomen schaffen. Wie schnell so etwas möglich ist, sieht man am Beispiel von Obertrum, wo innerhalb kürzester Zeit zahlreiche gut frequentierte Lokale aus dem Boden gewachsen sind.

Ebenso müsste Seekirchen seine Kultureinrichtungen für die Jugend viel stärker öffnen, Beispiele wie die ARGE Kultur in Salzburg oder das Sakog in Trimmelkam zeigen es vor. An der Nachfrage wird es nicht scheitern, wenn man mehr für jeden Geschmack anbietet. In Seekirchen leben genügend junge Leute, die etwas unternehmen wollen, in Seekirchen aber nichts vorfinden und deshalb in die Umlandgemeinden oder die Stadt Salzburg ausweichen müssen.

Und da sind wir schon beim nächsten Problem angelangt: der Takt bei den Öffis, speziell in der Nacht und am Wochenende, gehört unbedingt verbessert, denn ein sicheres und günstiges Nach-Hause-Kommen muss oberste Priorität haben. Ebenso wäre ein Taxistand am Wochenende von Nöten; im weitläufigen Seekirchen würde dies die Mobilität gleich deutlich steigern. Vielleicht könnte man auch mit Taxiunternehmern spezielle Vereinbarungen treffen, z.B. einen Fixpreis innerhalb des Gemeindegebietes Seekirchen.

Was fehlt euch in Seekirchen, was gehört verbessert? Sagt uns eure Meinung: office@lese-seekirchen.at